Thema des Tages: Überblick Management 3.0 Workouts - Teil 1
Vorstellung durch Jürgen Dittmar, Michaela Mattern und Rainer Lorenz
Details werden noch nachgereicht.
Link zur Präsentation:
https://drive.google.com/file/d/0B_B78zUbBLRQaGUtVDZ2WDlZamM/edit?usp=sharing
Dieser Stammtisch ist auf Anregung und Initiative einiger Teilnehmer von Jürgen Dittmars Management 3.0 Seminar entstanden. Beim Stammtisch können sie sich mit Menschen austauschen, die sich generell für neue Formen des Managements wie Management 3.0 interessieren. Der Stammtisch findet im Stemmerhof - Alte Scheune (direkt neben Restaurant), Plinganserstr. 6, 81369 München statt.
Dienstag, 23. September 2014
Dienstag, 11. März 2014
12.Management 3.0 Stammtisch am 17.02.2014 - Thema - Das AGILE Gehalt
Beim 12. Stammtisch haben Albrecht Günther und Sebastian Radics das Thema Das AGILE Gehalt vorgestellt.
Als Agenda folgten wir:
Der 12.Stammtisch war mit 24 Teilnehmern der bisher größte Stammtisch, was sicher stark mit der Bedeutung des Themas Gehalt verbunden ist.
Passend zum Thema erschien genau am selben Tag das nächste super Management 3.0 Workout - Salary Formula - von Jurgen Appelo
Als Agenda folgten wir:
- Wie findet die Gehaltsfindung bei Euch statt? + Fallbeispiel zooplus
- Welche Kriterien sind bei der Gehaltsfindung wichtig?
- Wie sollte es im agilen Kontext aussehen?
Wie findet die Gehaltsfindung bei Euch statt?
In einer wirklich kreativen Einzelarbeit haben wir firmenspezifische Wege der Gehaltsfindung gesammelt. Schöne Bilder und sehr unterschiedliche Wege waren das Ergebnis.
Fallbeispiel zooplus
Sebastian Radics zeigte, wie Sie im Development Center bei zooplus für 2013 das Thema Gehaltserhöhung behandelt haben.
In der Gruppe haben wir uns dann über Vor-und Nachteile dieses Beispiels ausgetauscht:
Welche Kriterien sind bei der Gehaltsfindung wichtig?
Wie sollte es im agilen Kontext aussehen?
Der 12.Stammtisch war mit 24 Teilnehmern der bisher größte Stammtisch, was sicher stark mit der Bedeutung des Themas Gehalt verbunden ist.
Passend zum Thema erschien genau am selben Tag das nächste super Management 3.0 Workout - Salary Formula - von Jurgen Appelo
Happy Melly trifft unseren Stammtisch - im Interview mit Jürgen und Lisette
Am 06.03. war Jürgen im Interview mit Lisette Sutherland von Happy Melly zum Thema Creating a Community am Beispiel unseres Stammtischs. Tolles Interview ... WELL DONE Jürgen ;-)
Montag, 10. Februar 2014
11. Management 3.0 Stammtisch am 13.01.2014 - Thema - Management Workouts Champfrogs und Project Titles
Project credits
Auf Basis von Seinen Sketchnotes hat Sebastian Radics das Project Credits Management Workout vorgestellt.
Champfrogs
In einer sehr erfrischenden Variante hat uns Alisa Ströbele das CHAMPFROGS Management Workout von Jurgen Appelo vorgestellt. Anbei Ihre Präsentations-Tapete.
Tolle Idee und super Präsentation - Danke Alisa!
Ausblick
Beim nächsten Stammtisch am 17.02.2014 werden Albrecht Günther und Sebastian Radics das Thema Kompetenzentwicklung vorstellen.
Montag, 9. Dezember 2013
10. Management 3.0 Stammtisch am 09.12.2013 - Thema - Ist die Agilisierung aller Unternehmensbereiche sinnvoll?
Im 10. Management 3.0 Stammtisch hat Jürgen Dittmar das Thema - Ist die Agilisierung aller Unternehmensbereiche sinnvoll? - vorbereitet und moderiert.
Um Abzuleiten, in welchen Unternehmensbereichen eine Agilisierung sinnvoll ist, haben wir verschiedene Unternehmensbereiche in einem Stacey Diagramm gemappt.
Beim Ausfüllen des Stacey Diagramms haben wir in einer tollen, inspirierende Runde intensiv diskutiert über Themen wie crossfunktionale Teams aussehen, welche Rolle Value Stream Mapping und die Theory of Constraints spielt.
Dazu ein paar Notizen:
Um Abzuleiten, in welchen Unternehmensbereichen eine Agilisierung sinnvoll ist, haben wir verschiedene Unternehmensbereiche in einem Stacey Diagramm gemappt.
- im Zentrum steht die Produktentwicklung. Annahme ist, dass die Produktentwicklung ausgebaut und unterstützt werden soll. Alle anderen Bereiche sind in Bezug auf die Produktentwicklung mit Markierungen versehen
- grün markierte Karten (grüner Strich) sind dabei Enabler - sie Unterstützen die Produktentwicklung
- grüne Netze auf den Karten zeigen an, dass sich diese Bereiche mit der Produktentwicklung vernetzen
- die blauen Pfeile zeigen eine Bedeutungsveränderung der Bereich an. Z.B. HR/OE (Organisationsentwicklung) - HR wird sich durch Verlagerung von Schwerpunkten in die Produktentwicklung (z.B. mehr HR Aufgaben beim Linienmanager) in der Bedeutung abschwächen. Das Thema Organisationsentwicklung wird mehr an Bedeutung gewinnen, um das Unternehmen agile aufzustellen.
- Mit einem rotem Stern markierte Karten können Potentiell mit der Produktentwicklung zusammenfließen und dabei eine Form von crossfunktionalen Teams bilden
- Karten mit einem roten Strich sind Profiteure und Multiplikatoren von der Erweiterung der Produktentwicklung.
Beim Ausfüllen des Stacey Diagramms haben wir in einer tollen, inspirierende Runde intensiv diskutiert über Themen wie crossfunktionale Teams aussehen, welche Rolle Value Stream Mapping und die Theory of Constraints spielt.
Dazu ein paar Notizen:
- Denkstütze zur Unterscheidung von Simple, Komplex und Chaos
- Simple - ich kann es vorhersagen und damit planen und im Nachgang sicher analysieren
- Komplex - ich kann es nicht vorhersagen sondern nur im Rückblick verstehen
- Chaos - ich kann es weder vorhersagen noch im Rückblick genau rekonstruieren
- Ein Value Stream Mapping zu Beginn zeigt den wirklichen Constraint im System und kann bei der Priorisierung, wo eine Transformation beginnen soll helfen. Dabei muss es mit einem systemischen Ansatz kombiniert werden. Gefahr ist dabei vorgelagerte und nachgelagerte Probleme in der Kette zu spät zu erkennen und nicht präventiv zu bearbeiten.
- Die Produktentwicklung muss gesamt cross-funktional aufgestellt werden, um möglichst viele Gates abzubauen - aber sehr wahrscheinlich müssen nicht alle Bereiche voll im Team integriert werden sondern einige bilden Services für die Produktentwicklung
- Cross-Funktional bedeutet nicht alle fachlichen Funktionen in der Tiefe zu verstehen. Cross funktional bedeudet eine fachliche Funktion ganzheitlich im Team abzubilden.
- Woher ist Widerstand bei der Agilisierung zu erwarten?
- es ist ein Änderungsprozess - daher aus allen Bereichen, die an der Veränderung teilnehmen
- bei den ersten und damit in der Transformation unerfahrenen Bereichen wahrscheinlich besonders hoch
- in Bereichen wo alles super funktioniert mehr als in Bereichen, wo auch von innen dringend die Notwendigkeit zur Veränderung gesehen wird
- Wie mit Widerstand umgehen?
- hohe Transparenz der Veränderungen
- Experimente nutzen, um eine sichere Umgebung aufzubauen
- viel Kommunikation
- die Kraft positiver Beispiele nutzen
- Kotter-Change Prozess beachten
- Einbeziehung aller Beteiligten
- Sinn zeigen
- Nicht den Fokus auf ein Prozessdesign, was für die Ewigkeit hält - sondern Anpassungsfähigkeit und schnelle kleine Veränderungen
Welche Themen werden wir im neuen Jahr bearbeiten?
Im Januar starten wir mit den Management Workouts - Project Credits und wahrscheinlich Champfrogs.
Dienstag, 12. November 2013
9. Management 3.0 Stammtisch am 12.11.2013 - Thema - Bericht vom Management 3.0 Gathering der Trainer und Management 3.0 in der Praxis
Im 9. Management 3.0 Stammtisch haben wir uns in einem sehr offenen und angeregten Austausch den Themen:
- Bericht vom Treffen der Management 3.0 Trainer in München und
- Management 3.0 in der Praxis
gewidmet.
Vorstellungsrunde
Eine schöne Variante (vorgeschlagen von Birgit) sich mit einem Teilnehmer zu interviewen und dann den Teilnehmer allen in der Runde vorzustellen. Hat super funktioniert und geht neben dem Speed-Dating und offener Vorstellungsrunde in unser Toolset rein ;-)
Ich habe z.B. Torsten Scheller - Management 3.0 Trainer und agil-werden Gründer - vorgestellt.
Blitzlicht vom Trainer Treffen
"Practice what you preach", agile Transition und Sprache des Managements, Modularisierung der Trainerunterlagen und Standardisierung vs. Freiheitsgrade für Management 3.0 Trainings waren u.a. Themen, die im Trainertreffen diskutiert wurden.
Diskussion Management 3.0 in der Praxis
Diesmal haben wir das Thema offen in der Runde diskutiert. Ich habe mir ein paar Notizen dazu gemacht, aber das gibt nur einen kleinen Ausschnitt der Diskussion wieder (evtl. gern Kommentare zur Erweiterung mit Euren Erkenntnissen und Schnappschüssen).
- gläserne Wand Management - Management 3.0 hilft, eine Tür zu öffnen
- Prof. Dr. Kruse - Zukunft von Führung
- Management 3.0
- Sinn/Rahmen/Orientierung geben
- System managen
- Organisationsentwicklung
- Stabilität schaffen
- an Prinzipien halten
- Diskussion zur Kudo - Box
- Transparenz als Dreh und Angelpunkt
- wichtig - vorher Zustimmung abfragen, wenn das Ergebnis öffentlich gemacht werden soll
- zur Einführung ist der Reifegrad und Kontext der Organisation wichtig
- es sollte eine Safe to Fail Umgebung (mit Experimenten) geschaffen werden
- Wie dauerhaft ist eine Kudo-Box? Tolle Ergebnisse erzielt man schon bei Einführung der Kudo-Box, doch es ist zu erwarten, dass der Effekt sich abnutzt. Ein langfristiges Ziel ist die Veränderung der Feedback-Kultur. Die Kudo-Box kann dazu als Brücke eingesetzt werden.
- Lead by example
- Tolle Idee ein Bug Beer einzuführen ;-)
- Fehlerbesprechung in lockerer Atmosphäre, Lernen in anderer Umgebung
- Subsidiaritätsprinzip ist auch Unternehmen sehr sinnvoll
- Management 3.0 am Beispiel aus einer Schweizer Firma
- alle können Entscheidungen des Managements kippen
- Bonus wird untereinander verteilt
- Recruiting erfolgt sehr stark aus dem eigenen Netzwerk
- stabile Teams und nur bei Projekten >6 Monate erfolgen Änderungen
- Teamleiter macht, was andere nicht machen wollen - Servant Leader
- mehrere Projekte parallel - Bringen Teams zu den Projekten
- keine Maintenance-Teams
- Management muss für die Organisation sorgen
- Mischa Ramseyer - Ansprechpartner für agile Bonussysteme
- eine virale Verbreitung der M30/agile Gedanken funktioniert durch Quick Wins sehr gut
- eine agile Transition muss gleich zu Beginn das mittlere Management einbeziehen
- Beispiel mit agiler Transformation eines Unternehmens innerhalb von 3-7 Jahren
- daher sollten jetzt die Transformationen starten, sonst verpasst man den Anschluss
- schnelles Lernen ist wichtig
- es ist wichtig zu zeigen, dass Planung & Lieferung in komplexen Systemen nicht mehr funktioniert
- Zusammenarbeit in der Zukunft:
- gemeinsam/teams aber mehr remote
- agile Vorgehensweise ist Trumpf
- Manager - "Show me the money - und dann rennen sie" ;-)
- "Im Change ist es das Schlimmste wenn die Hoffnung verloren geht"
- "Wenn irgendwann eine Zahl in den Mittelpunkt gestellt wird und der Mensch nicht mehr im Mittelpunkt steht, ist das Ende eingeläutet"
Montag, 14. Oktober 2013
8. Management 3.0 Stammtisch am 14.10.2013 - Thema - Personal Maps und Delegation Boards
In unserem 8. Management 3.0 Stammtisch haben wir die Management Workouts Personal Maps und Delegation Boards diskutiert. Sebastian hat die Workouts kurz vorgestellt und anschließend haben wir das Thema angeregt diskutiert.
Personal Maps
Personal maps - presentation in management 3.0 regular table from Sebastian Radics
Notizen aus unserer Diskussion
Der Grad zwischen Überwachung (Stichwort Personalakte) und wertschätzender Notiz ist bei der Nutzung der Personal Maps sehr schmal. Ein Einsatz sollte an die Bedingung geknüpft sein, dass:
- die Maps nur für die eigene Nutzung eingesetzt werden (und nicht z.B. Firmenwechsel weitergegeben werden)
- die Informationen vertraulich behandelt werden
A fool with a tool is still a fool
Im Unterschied zum Merken und später daran erinnern erzeugen die Personal Maps einen haptischen Eindruck, der auch versehentlich in andere Hände gelangen kann. Aber gerade dieser Eindruck macht die Map auch interessant, um uns die Information schneller in Erinnerung rufen zu können (ein schönes Beispiel war: Es ist nicht sehr angenehm, wenn ich einen Kollegen das 3. Mal nach seiner Familie frage und er keine hat).
Eine weitere Variante wäre, die Map gemeinsam zu gestalten und damit jedem den Freiraum zu lassen, welche Informationen er im Team teilen will.
Eine interessante Alternative sind Kollegenportraits im gesamten Team (mit Fakten zur Arbeit z.B. Vorlieben/Abneigungen in der täglichen Arbeit) oder ein Steckbrief mit vorgefertigten Fragen.
Eine interessant Frage war auch, ob mein Gegenüber wissen sollte, dass ich mir einen Personal Map erstelle? Da waren wir uns nicht wirklich einig.
Die Sketchnotes für Personal Maps von Sebastian
Die Sketchnotes für Personal Maps von Sebastian
Delegation Boards
Delegation board - Presentation used in management 3.0 regular table from Sebastian Radics
Notizen aus unserer Diskussion
Das Delegation Board ist eine sehr interessante zur Visualisierung.
Es ist sinnvoll neben dem gezeigten Ist-Zustand auch einen Soll zustand zu definieren (es müssen nicht alle Aktivitäten zum Level 7 kommen).
Als ein Hauptziel sehen wir die Transparenz, die durch das Board erzeugt wird.
Eine Herausforderung ist das Abbilden von Delegationsketten.
Eine Beschreibung aus der Praxis von Sebastian
Eine Beschreibung aus der Praxis von Sebastian
Themen für unseren 9. Stammtisch
- Kollegiale Fallberatung
- Berichte aus der Praxis (3)
- Agilisierung von Unternehmensbereichen (6)
- Diskussion des Management Workouts Improvement Dialogue (2)
- Grenzen von Management 3.0 - Wo kann es nicht sinnvoll eingesetzt werden (6)
- auf Basis einer Wiederholung der Schlüsselaspekte von Management 3.0
- Wie sieht Management 3.0 in der Praxis aus (7)
- Bericht vom Management 3.0 Trainer Treffen
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